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Review on penexchange – Uwe R. – Germany – Regular ECB DB FT – Ti

26 May 2015

Uwe_02Moin aus Hamburg! Nun sind meine Federn endlich wieder zurück aus Belgien, so dass es Zeit wird für eine erste Vorstellung meines Conids – von den Testpaketempfängerinnen wird ja hoffentlich noch einiges mehr kommen.

Mir spukte ein Demonstrator im Kopf herum. Der M805 wurde angekündigt, doch wollte er mich nicht richtig packen. Aus schönem, vielleicht sogar etwas ausgefallenem Material sollte er sein, gut verarbeitet und nicht alltäglich. Irgendwann stieß ich auf Francis’ (fountainbel im Forum) Ankündigung des “Minimalisticas”, einer aufs Wesentlichen reduzierten Form seines Bulkfiller Füllhalters.

Die meisten von euch haben davon gelesen, deshalb nur eine ganz kurze Beschreibung: Conid fertigt weitgehend in Handarbeit aus dem Vollen gefräste Füllhalter mit einem besonderen Füllsystem: Anders als bei einem Kolbenfüllhalter, der konstruktionsbedingt in der hinteren Hälfte des Schaftes die Mechanik verbirgt und deshalb dort keinen Tintentank besitzt, wird der Bulkfiller von Conid fast gänzlich gefüllt.

Das Füllsystem lässt sich am besten als eine Spritze beschreiben, bei der nach dem Aufziehen die Stange durch den Stempel in das Innere geschoben wird. Es wird also nur der Platz für den Stempel “verbraucht”. Dadurch sind bei vergleichsweise kleiner Größe des Füllhalters große Tintentanks möglich: Gut zweieinhalb Milliliter fasst der Regular. Der im Bild gezeigte deutlich größere Omas Paragon fasst 1,8 Milliliter (und ist damit einer der Champions der Kolbenfüllhalter).

Das System besteht aus Dichtungen, einer Edelstahlstange und Ebonit-, Delrin- und Titanteilen in Modulbauweise. Der Füllhalter kann komplett selbst geöffnet, zerlegt, gereinigt und gewartet werden. Alle Dichtungsringe sollen leicht zu bekommen und zu ersetzen sein.

 

Das Füllsystem ist grundsätzlich nicht schwer zu bedienen, allerdings hilft der Demonstrator, den Ablauf zu lernen. Die Füllstange wird mit Linksdrehungen gelöst und dann herausgezogen. Weitere Linksdrehungen verschrauben sie mit dem Stempel und entriegeln ihn. Der wird daraufhin nach vorne geschoben und der Füller ins Fass eingetaucht. Dann wird aufgezogen, mit einer Rechtsdrehung der Stempel wieder verriegelt und die Stange vom Stempel gelöst und wieder hineingeschoben. Das ist weniger einfach als bei einem Kolbenfüller, aber keine Raketenwissenschaft. Die Stange dichtet in hineingeschobenen Zustand den Tintentank gegen die Feder ab, so dass sie bei längeren Schreibaufgaben eine Umdrehung gelöst werden sollte.

Hier gibt es ein Video der Füllmethodik:
http://www.conidpen.com/index.cfm?fuseaction=pendetails

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